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10. Mai 2011

Kommentar von Kapitän Paul Watson

In den vergangenen zwei Wochen haben die Sea Shepherd Crews in Deutschland und Großbritannien einen sagenhaften Schub an Unterstützung von den „Mächten“ der Science-Fiction erhalten.

Sea Shepherd Deutschland hat vom 28. April bis zum 1. Mai auf der FedCon in DĂĽsseldorf tausende Star Wars, Star Strek, Star Gate und Firefly Fans aus der ganzen Welt angezogen und beeindruckt. Gleiches geschah mit Star Gate Fans auf der Chevron 7.6 Convention vom 6. bis 8. Mai in Birmingham, England.

Auf der FedCon trugen hunderte, unter den tausenden Jedi Rittern, blauhäutigen Avatar Charaktern und anderen Aliens aus allen Ecken des Alls, die Totenkopf T-Shirts der Sea Shepherd Conservation Society.

Dank der Unterstützung und des Einsatzes von Paul Brown, Dirk Bartholomä, Mark Wollard und Massive Events mit Richard Dean Anderson wurde Sea Shepherd in den letzen Jahren zu Science-Fiction Conventions eingeladen.

Auf den ersten Blick scheint dies eine ungewöhnliche Verbindung, ein Verschmelzen von Realität und Fiktion zu ergeben. Ich sehe jedoch in den unterschiedlichsten Science-Fiction Serien im Kino und im Fernsehen immer einen Bezug zu ökologischen Gedanken und ökologischem Handeln sowie die Erkenntnis, dass wir die Verantwortung haben das Leben und die Artenvielfalt auf unserem Planeten zu erhalten.

Ebenso deutlich zu spüren ist die Faszination, wenn Science-Fiction Fans am Sea Shepherd Stand realisieren, dass die Schiffe welche sie im Fernsehen sehen so echt sind wie die Konfrontationen. Es gibt auch philosophische Ähnlichkeiten zwischen den Jedi Rittern und den Sea Shepherd Whale Warriors, die ethische Wurzel des Respekts vor Leben und ökologischer Harmonie.

Gleich wie bei Star Trek: Sea Shepherds Hauptrichtlinie ist es, bei der Verfolgung unseres Ziels, der Verteidigung des Lebens in der See, keinem Leben Leid zuzufĂĽgen.

Tatsächlich haben wir schon seit vielen Jahren eine enge Bindung zu Science-Fiction. Als Mitgründer der Greenpeace Foundation habe ich mit Bob Hunter und Rad Marining das Wort Foundation in Anerkennung der Foundation Trilogy von Isaac Asimov verwendet. Wer die Bücher gelesen hat erkennt die ironische Übereinstimmung des Buches Second Foundation und der Entstehung der Sea Shepherd Conservation Society.

Im 1972 veröffentlichten Buch The Sheep Look Up sagte Autor John Brunner das Aufkommen von Umweltschutzorganisationen voraus und verwendete sogar das Totenkopfsymbol für seine fiktive Gruppe the Trainities, im Kampf gegen Verschmutzung und der Zerstörung der Artenvielfalt.

Noch früher sogar wurde die zerstörerische Ausbeutung der Meere durch den Menschen 1869 in Jules Vernes Buch 20,000 Leagues Under the Sea, mit Kapitän Nemo als misanthropischer Verteidiger der Meere, vorhergesagt.

Auf der FedCon hat Sea Shepherd niemand geringeren als Marina Sirtis und ihren Ehemann, den Rockgitarristen Michael Lamper rekrutiert. Michael wird bald Crewmitlglied auf einer Sea Shepherd Kampagne und Marina, Commander Deanna Trois in Star Trek: The Next Generation, ist die zweite bekannte Star Trek Darstellerin unter den Sea Shepherd UnterstĂĽtzern.

Der Erste war niemand anderer als Captain James Tiberius Kirk (William Shatner) selbst, welcher nun bereits seit fast 2 Jahrzehnten Sea Shepherd UnterstĂĽtzer ist.

Noch vor Ende der FedCon bekundete Garrett Wang (Ensign Harry Kim in Star Trek Voyager) als dritter ehemaliger Star Trek Darsteller Sea Shepherd seine UnterstĂĽtzung.

Dirk Bartholomä lud Sea Shepherd auch für das nächste Jahr wieder zur FedCon nach Deutschland ein und wir werden unsere einzigartige Verbindung mit Paul Brown, Richard Dean Anderson und den Star Gate Fans aus der ganzen Welt fortsetzen.

Star Gate ermöglichte es uns in Kontakt mit weiteren vier Darstellern der Star Gate Besetzung zu treten und aus der Chevron 7.6 Convention einen großen Fundraising Erfolg für Sea Shepherd zu machen. Dank ergeht an Dan Shea (Master Sergeant Sly Siler), Teryl Rothery (Dr. Janet Frasier), Gary Jones (Chief Master Sergeant Walter Harriman) und Fulvio Cecere (Colonel Davidson).

Die beiden Veranstaltungen haben Sea Shepherd durch Auktionen, Spenden und dem Verkauf von Merchandise Artikeln eine beträchtliche Summe eingebracht. Wir haben noch keine finale Abrechnung aber der Erlös wird unseren Sommerkampagnen zum Schutz des Blauflossenthunfischs im Mittelmeer und zum Schutz der Pilotwale in der Nordsee zu einem ordentlichen Schub verhelfen.

Für das FedCon Event in Düsseldorf möchte ich mich bedanken bei Chuck Swift, Maddy Madison, Helmut Treib, Henry Boekhoff, Steven Szelag, Carl Goreczko, Tim Aldermann, Tommy Soelle, Manuel Abraas, Patrick Smeets und Julius Berrien. Ein besonderer Dank geht an Sven Hansen von Creative Workshop welcher uns mit Bilderwand, Flaggen, Bannern und Tischen versorgt hat, Dank geht ebenso an Heino Nölke welcher uns mit einem Großbildfernseher und einem Traversensystem für den Stand ausstattete.

Für das Chevron 7.6 Event in Birmingham möchte ich mich bei den folgenden Ehrenamtlichen für die Besetzung des Standes und das Repräsentieren von Sea Shepherd bedanken: Dale Bowie, Kate Smith, Dan Beeden, Kyle Russell, Christopher Bie und Lex Rigby. Ein großer Dank an Darren Collis für das Übernehmen der Leitung dieser erfolgreichen Kampagne. Ein besonderes Dankeschön an Laura Dakin, Sea Shepherds beste Schiffsköchin, welche sich extra Zeit nahm um nach Birmingham zu kommen. Nicht vor Ort arbeitende Ehrenamtliche waren Robert Read, Maurice Brennock, Kirstin Nilsson und Mark Sanders-Barwick.

Weiter möchte ich meinen Assistentinnen Lauren Greasley für das Düsseldorfer Even danken. Dank an Brigitte Scheffer für das Koordinieren der Presse und besonderer Dank an Laurens De Groot für das Bündeln unserer Kräfte in Richtung dieser drei Events.

Zwischen den beiden Science-Fiction Veranstaltungen haben wir Sea Shepherd Belgien gestartet, dafĂĽr ergeht Dank an Anne van Ingelgem, Koen Roumieux, Filip Ools und Wim Demedt. Besonderer Dank an Tom Waes fĂĽr das Schreiben seines Hits sowie eines sehr positiven Artikels, fĂĽr das Betreuen der Presse und das Moderieren der Belgien Veranstaltung.

Das waren ein paar anstrengende aber erfolgreiche Wochen. Während einige von uns daran arbeiteten die Kosten für unsere Schiffe zu sammeln, hat es die Steve Irwin aus dem indischen Ozean, vorbei an somalischen Piraten, durch den Suez Kanal in das Mittelmeer geschafft und ist nun auf dem Weg nach Südfrankreich. Die Gojira hat die Passage zwischen Madeira und Südfrankreich bewältigt und die Bob Barker verbrachte die Zeit mit Wartung im Trockendock in New South Wales in Australien.






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