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16. Februar 2011

Kommentar von Kapitän Paul Watson

Ist es ein Trick oder stimmt es wirklich?
Die japanische Fischereibehörde sagt, dass die Waljagd aufgrund des Eingreifens der Sea Shepherd Conservation Society unterbrochen wurde.
Ich denke es ist noch zu früh, das schon als Sieg für die Wale anzusehen. Es wurden keinerlei Angaben gemacht, wie lange der Walfang ruhen wird. Es könnte dauerhaft sein, nur für diese Saison oder für ein paar Wochen oder sogar Tage.
Was wir aber wissen ist, dass die Walfänger während der nächsten Wochen keine Wale töten werden. Nicht weil die Jagd offiziell unterbrochen wurde, sondern weil sie nicht in der Lage dazu sind. Die Jagd wurde nicht freiwillig unterbrochen. Die Aktivitäten von Sea Shepherd haben sie dazu gezwungen, ihre illegale Wilderei einzustellen.
Das japanische Fabrikschiff Nisshin Maru befindet sich jetzt 2000 Meilen östlich des Waljagdgebiets. Es wird von Kapitän Alex Cornelissen und seiner Mannschaft auf der Bob Barker verfolgt. Es sieht so aus, als ob sie Richtung Drakestraße, vorbei an Kap Horn unterhalb von Chile und Argentinien zum südatlantischen Ozean unterwegs sind. Wenn sie das tun, dann fahren sie höchstwahrscheinlich weiter Richtung Osten um den antarktischen Kontinent zur westlichen Grenze ihres Jagdgebiets, das ungefähr 2500 Meilen östlich, unterhalb von Südafrika liegt.
Die Yushin Maru #3 hat technische Probleme und verließ die Nisshin Maru vor zwei Tagen, um wieder Richtung Westen zu fahren. Die Yushin Maru #1 und die Yushin Maru #2 sind höchstwahrscheinlich immer noch im Rossmeer. Ohne das Fabrikschiff Nisshin Maru sind die drei Harpunenschiffe nutzlos.
Die Antarktis ist wie ein großer runder Tisch und die Nisshin Maru und die Bob Barker umkreisen diesen Kontinent im Uhrzeigersinn von West nach Ost. Wenn sie das vorhaben, dann werde ich die Steve Irwin und die Gojira Richtung Westen gegen den Uhrzeigersinn losschicken, um sie von Westen kommend abzufangen. Ich gehe davon aus, dass die Harpunenschiffe auch Richtung Westen unterwegs sind, um mit ihrem Mutterschiff zusammenzutreffen. Höchstwahrscheinlich werden sich die Flotten, mit fünf Schiffen, die Richtung Westen und zwei Schiffen, die Richtung Osten unterwegs sind, irgendwo unterhalb von Südafrika treffen.
Es sei denn, die komplette japanische Walfangflotte entschließt sich während der nächsten Tage nach Hause zurückzukehren.
Die Schiffe von Sea Shepherd werden das Südpolarmeer nicht eher verlassen, bis die Walfänger nach Japan zurückkehren.
Die Nisshin Maru hält sich derzeit in chilenischen Hoheitsgewässern auf und die chilenische Regierung, die Medien und das chilenische Volk beobachten die Walfänger genau. Es ist illegal, Walfleisch in chilenischen Hoheitsgewässern zu transportieren. Sea Shepherd ist mit der chilenischen Marine in Kontakt und hält sie über die Position des japanischen Fabrikschiffes auf dem Laufenden.
Mit dem Aufspüren der japanischen Flotte am 31. Dezember begann die Kampagne sehr erfolgreich. Die Walfänger konnten zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Wal töten. Darüber hinaus waren zwei ihrer drei Harpunenschiffe über einen Monat nicht in der Lage zu jagen und das Fabrikschiff und das dritte Harpunenschiff befanden sich ständig auf der Flucht. Wir hatten zahlreiche Auseinandersetzungen mit der Nisshin Maru und ihren drei Killerschiffen. Die Yushin Maru #3 hat scheinbar technische Probleme.
Die 88 Besatzungsmitglieder aus 23 verschiedenen Ländern auf drei Sea Shepherd-Schiffen haben es geschafft die japanische Walfangflotte in die Knie zu zwingen. Wir müssen dafür sorgen, dass es so bleibt.
Jeden Tag, den wir sie am Töten von Walen hindern, ist ein Sieg.
All die Bemühungen unserer Mannschaften, unserer Freiwilligen an Land und unserer Unterstützer zahlen sich aus. Wir haben gezeigt, dass eine kleine Gruppe von engagierten Freiwilligen eine bedeutende Veränderung herbeiführen kann. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Integrität des antarktischen Walschutzgebiets wiederherstellen können und diese Wilderer und Schlächter dauerhaft aus dem Südpolarmeer vertreiben werden.
Operation No Compromise, unsere siebte Kampagne zur Verteidigung der Wale im Südpolarmeer, war überaus erfolgreich. Viele hundert Wale werden lebendig sein und frei leben können, wenn wir diese Gewässer im März verlassen.




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