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13. Februar 2011

Kommentar von Kapitän Paul Watson

Where oh where are the Whalers Going?  
Now that they have left the whaling ground  
The blood on their decks has stopped flowing,
The harpoon cannons make not a sound
Running to the east without reason

The Bob is barking hard on their tail
Halfway through the short whaling season.
Without doubt now – the whalers will fail.


Wo fahren die Walfänger bloß hin?  
Jetzt, wo sie die Jagdgründe verlassen haben  
und das Blut auf ihren Decks nicht mehr fließt,
die Harpunen keinen Ton mehr von sich geben
und sie ziellos nach Osten flüchten,
mit der Bob Barker als ständigem Bewacher
nach über der Hälfte der Jagdsaison.

Es gibt keine Zweifel mehr – die Walfänger werden scheitern.


Mount Siple ist ein wunderschöner Anblick. Mit 3110 Metern Höhe beherrscht er den Blick auf die antarktische Küste. Er ist einer der wenigen unbestiegenen Berge der Welt. Das überrascht auch nicht, denn man findet kaum eine entlegenere Gegend des Planeten als diese, in der Nähe des Getz Eisschelfs.

Mount Siple ist der drittgrößte Berg der Antarktis. Während der sieben Kampagnen im antarktischen Walschutzgebiet haben wir ihn noch nie gesehen. Das liegt daran, dass wir noch nie die Grenzen des offiziellen Waljagdgebiets der Japaner überschreiten mussten.

Die östlichste Grenze ihres Jagdgebiets liegt bei 145 Grad West. Die Nisshin Maru und die Yushin Maru No. 3 befinden sich jetzt bei 122 Grad West und 72 Grad Süd und werden von der Bob Barker und der Gojira verfolgt. Sie befinden sich ungefähr 3000 Seemeilen südöstlich von Hobart, Australien und nur 1700 Meilen südwestlich von Puntarenas, Chile.

Damit sind sie 400 Seemeilen von ihren Jagdgründen entfernt und sie flüchten ohne ersichtlichen Grund immer noch Richtung Osten. Vielleicht denken sie, dass der Bob Barker dadurch der Treibstoff ausgeht. Sie werden aber feststellen, dass die Bob Barker über riesige Treibstoffvorräte verfügt und die Nisshin Maru locker übertrifft.

Wo sich die Yushin Maru No. 1 und die Yushin Maru No. 2 befinden ist zwar unbekannt, es ist aber kaum von Bedeutung. Ohne das Fabrikschiff Nisshin Maru sind die Harpunenboote nutzlos. Sie können keine Wale töten, wenn sie die Kadaver nicht auf dieses widerliche schwimmende Schlachthaus verladen können.

Die japanische Walfangflotte hat bis jetzt eine katastrophale Saison hinter sich. Sea Shepherd hat sie abgefangen, bevor sie mit dem Töten von Walen beginnen konnte. Den ganzen Januar waren zwei der Harpunenschiffe nicht in der Lage einen einzigen Wal zu töten, da sie die Steve Irwin und die Bob Barker beschatteten. Während dieser Zeit flüchteten das Fabrikschiff und das dritte Harpunenboot die meiste Zeit und hatten nur ein paar Tage Zeit Wale zu jagen, bevor die Steve Irwin sie Ende Januar abfing und wieder zur Flucht veranlasste. Die Nisshin Maru konnte durch das Eis entwischen und war in der Lage nur ein paar Tage Wale zu jagen, bevor die Gojira sie wieder fand und die Bob Barker die Verfolgung aufnahm. Jetzt befinden sie sich weit außerhalb ihrer Jagdgründe. Wir wissen nicht genau wie viele Wale sie getötet haben, wir wissen aber, dass es nicht viele sind.

Die Mannschaften der drei Sea Shepherd-Schiffe sind in Hochstimmung. Zu wissen, dass in einem weiteren Jahr wieder einmal hunderte von Walen gerettet wurden, ist sehr motivierend.

“Wir verändern hier etwas”, sagte Künstler Howie Cooke aus dem australischen Byron Bay. Zu wissen, dass Wale am Leben sind, die sonst gestorben wären, macht mich sehr glücklich. Unsere Mannschaften waren dieses Jahr wirklich großartig und ich glaube, dass wir die Walfänger sehr verärgert und frustriert haben.“

Wo fahren die Walfänger hin? Darauf kommt es wirklich nicht an, solange sie keine Wale töten. Die Jagdsaison dauert noch einen Monat und die Mannschaften von Sea Shepherd sind zuversichtlich, dass durch das Verfolgen der Nisshin Maru kein Walfang stattfinden wird, solange ein Schiff von Sea Shepherd die Gleitbahn am Heck der Nisshin Maru bewacht.






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