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Donnerstag, 25. Juni 2015:  Die färöischen Medien haben heute die Möglichkeit für einen
offenen Dialog mit Vertretern von Sea Shepherd in Tórshavn, auf den Färöern, bewusst ignoriert.
Rosie Kunneke, Captain Alex Cornelissen, Ross McCall und Captain Wyanda Lublink sind bereit, mit den Medien in Tórshavn, auf den Färöern, zu sprechen. Foto: Mark Wendt  Bearbeiten


Die Medienvertreter waren zu einer Pressekonferenz über die aktuelle Kampagne zur Verteidigung der Grindwale, Operation Sleppid Grindini, eingeladen. Als Sprecher vorgesehen waren der Geschäftsführer von Sea Shepherd Global, Alex Cornelissen, der stellvertretende Leiter der Kampagne, Ross McCall, die Leiterin des Landteams, Rosie Kunneke, und die Kapitänin der "Brigitte Bardot", Wyanda Lublink.

Ein Journalist des lokalen Fernsehsenders, KVF (Kringvarp Føroya), kam zur Pressekonferenz. Als ihm die Gelegenheit gegeben wurde, mit den Repräsentanten über die Kampagne zu sprechen, sagte der Journalist, dass er keine Fragen hätte.

Kapitän Cornelissen sagte: "Wir haben den örtlichen Medien die Gelegenheit gegeben, mit Sea Shepherd in einen offenen Dialog zu treten. Wir haben unsere Absichten in Hinblick auf die Kampagne eindeutig klar gemacht; es gibt keine Notwendigkeit, noch Weiteres zu klären."

McCall fügte hinzu: "Raum für einen Dialog zu schaffen, war schon immer sehr wichtig für uns. Die örtliche Presse entschied, die offene Hand auszuschlagen, was unsere Arbeit nicht beeinträchtigt, denn nun können wir wieder hinaus auf die Insel gehen und das fortsetzen, wofür wir herkamen."

Seit Jahrhunderten treiben die Bewohner der dänischen Färöer-Inseln wandernde Grindwale aus dem Meer in seichte Gewässer, und schlachten sie in einem Brauch, der "Grindadráp" oder "Grind" genannt wird, ab.

Sea Shepherd führt seit den 1980er Jahren den Widerstand gegen dieses Massenabschlachten von Walen auf den Färöern an.

Das unter australischer Flagge fahrende Sea Shepherd Schiff "Brigitte Bardot" erreichte die Färöer in der letzten Woche für seinen Einsatz im Rahmen der "Operation Sleppid Grindini". Das Schiff wird sich mit der "Sam Simon", die heute Morgen auf dem Weg zu den Faröern in Lerwick (Shetlandinseln) angekommen ist, und der "Bob Barker", die in Kürze in Bremen ablegen wird, zusammenschliessen.

Die Schiffe werden unterstützt von einem Landteam von Freiwilligen aus der ganzen Welt, die sich dem Schutz der färöischen Grindwale verschrieben haben.
Weitere Informationen zur Kampagne
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