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Captain Wyanda Lublink, die Leiterin des Landteams Rosie Kunneke und die Freiwilligen Nils und Nathalie bei der täglichen Lagebesprechung Foto: Alexandra Bennaceur21. Juni 2015: Kommentar von Rosie Kunneke, Leiterin des Landteams
Das Landteam von "Operation Sleppid Grindini" ist am 15. Juni auf den Färöern eingetroffen
und hat umgehend mit den täglichen Patrouillen der Küstenlinien angefangen.

Die erste Woche auf den Inseln bestand aus zahlreichen Treffen mit der örtlichen Polizei, mit einer Gruppe von färöischen und dänischen Polizisten (die „Dialoggruppe“ genannt wird), mit dem zuständigen Hauptkommissar sowie dem stellvertretenden Oberstaatsanwalt. Diese Treffen wurden einberufen, um uns über die neue Gesetzeslage zum Grind zu informieren, die vom Parlament verabschiedet wurde.

Die Polizei und der stellvertretende Oberstaatsanwalt teilten uns mit, dass diese Verordnungen sich nicht gegen Sea Shepherd richten und beteuerten, dass diese Gesetze bei jedem Bewohner der Inseln sowie deren Besuchern angewendet werden. Sie sagten, dass sogar Touristen, die es versäumen, die Sichtung einer Delfinschule zu melden, wegen Verstoss gegen das Grindgesetz verhaftet werden.

Die drei Gesetze, die von den Behörden besonders hervorgehoben wurden, lauten:

1. dass es eine Straftat (ein Verstoss gegen das Grindgesetz) ist, wenn die Polizei nicht über die Sichtung von Delfinen informiert wird.

2. dass jegliche Ausrüstung, Fahrzeuge, Schiffe oder sonstiges Eigentum beschlagnahmt werden kann, welches im Verdacht steht, dafür genutzt worden zu sein, um das Leben von Delfinen zu retten (um in den Grind einzugreifen, wie sie es gerne nennen) und,

3. dass die Behörden als Präventivmassnahme jeden bis zu zwölf Stunden in Haft nehmen können, der unter dem Verdacht steht, einen Versuch zu unternehmen, Delfine zu retten.

Die "Brigitte Bardot" traf am Mittwoch bei den Färöern ein. Foto: Mayk WendtEs ist schon erstaunlich, wenn man sieht, wie weit die Behörden auf den Färöern gehen, um sicherzustellen, dass sie weiterhin diese hochempfindsamen Lebewesen brutal abschlachten können.

Diese ganzen neuen Gesetze anzuhören, weckte in mir Erinnerungen an eine Zeit in meinem Heimatland Südafrika, als die Regierung verzweifelt versuchte, an der Apartheid festzuhalten und auf den wachsenden Druck dagegen einfach mit dem Erlass von noch mehr Gesetzen reagierte.

Captain Wyanda Lublink und die Crew der "Brigitte Bardot" haben sich uns am Mittwoch angeschlossen. Es war einfach fantastisch zu sehen, wie das Schiff mit all den vertrauten Gesichtern der Crew in Sund einlief.

Mit Spannung erwarten wir nun die Ankunft der "Sam Simon" und der "Bob Barker".

Das West-Team bei ihrer ersten Patrouille im Rahmen von "Operation Sleppid Grindini". Foto: Alexandra BennaceurDie Crew von Sea Shepherd behält die Küstenlinie der Färöer wachsam im Auge. Foto: Alexandra Bennaceur

Weitere Informationen zur Kampagne

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Operation Sleppid Grindini







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