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Archivbild: Sea Shepherd beschützt stark gefährdete Meeresschildkröten vor der tödlichen Gefahr der Wilderei. Foto: Sea ShepherdFreiwillige der Sea Shepherd Conservation Society, die zur Zeit im Zuge der "Operation Jairo"
Meeresschildkröten und ihre Nester am Pacuare Beach in der Provinz Limón, Costa Rica,
beschützen, wurden davor gewarnt, dass Wilderer in der Region Anschläge gegen ihre persönliche Sicherheit planen.

Brett Bradley, Leiter der Operation Jairo vor Ort in Costa Rica, meldet, dass er von einem geheimen Informanten erfahren hat, dass Wilderer einen Anschlag planen, verbunden mit dem Versuch, Sea Shepherd Freiwillige, die friedlich daran arbeiten, Meeresschildkröten und deren Junge entlang der Küsten Costa Ricas zu retten, einzuschüchtern.

Diese Information taucht nur wenige Tage nach einem Vorfall auf, bei dem Sea Shepherd Freiwillige auf einer Patrouille am Pacuare Beach eine nistende Meeresschildkröte vor einem Wilderer retteten. Dieser war bei dem Versuch, die Eier der Schildkröte zu stehlen, überrascht worden.

Sea Shepherd vermutet, dass die Wilderer nun als Antwort auf die Anstrengungen der Meeresschutzorganisation reagieren, diese todbringenden Aktionen skrupelloser Menschen zu verhindern, die Jahr um Jahr die Leben von tausenden stark gefährdeten Meeresschildkröten fordern.

Die Eier der Meeresschildkröten sind nicht die einzigen Zielobjekte. Auch für ihr Fleisch werden hunderte gefährdete, nistende Schildkröten getötet.

Sea Shepherd ist wegen potentieller Anschläge gegen seine Crew ernsthaft beunruhigt. Die Wilderer werden ihre lukrativen Operationen gewaltsam verteidigen, wie Costa Rica und die Welt im Mai 2013 an der tragischen Ermordung des costa-ricanischen Meeresschildkröten-Schützers Jairo Mora Sandoval erkennen mussten. Seine Ermordung bleibt bis heute ungestraft. Sea Shepherds Kampagne wurde zu Ehren Jairos benannt, und vergangenen Monat, an seinem zweiten Todestag, offiziell gestartet.

Ein Wilderer wird auf frischer Tat - mit seinem Arm im Nest - beim Stehlen der gerade gelegten Eier einer Lederschildkröte ertappt. Foto: Sea ShepherdSea Shepherd unternimmt die notwendigen Schritte, um die körperliche Unversehrtheit aller Freiwilligen sicherzustellen, inklusive einer von Kampagnenleiter Brett Bradley am 16. Juni 2015 eingereichten Anklage zu diesen Drohungen bei den zuständigen Ermittlungsstellen Costa Ricas zur Aufklärung von Verbrechen (Organismo de Investigación Judicial, kurz OIJ).

„Wir stehen im Kontakt sowohl mit der örtlichen Polizei, dem costa-ricanischen Umwelt-, Energie- und Meeresministerium und der Küstenwache, als auch mit den lokalen Botschaften, die unsere einzelnen Crewmitglieder betreuen“, sagte Sea Shepherds Kampagnenkoordinator, David Hance.

Hance besteht darauf, dass diese Drohung der an den costa-ricanischen Stränden illegal operierenden Wilderer ernst genommen werden muss. „Die Regierung von Costa Rica muss uns sofortigen Schutz gewähren“, sagte er.

„Sea Shepherds Geschichte zeigt, dass wir schon oft auf Widerstand und Drohungen als Reaktion auf unsere gewaltfreien Kampagnen zur Verteidigung der Meeresbewohner gestossen sind, und wir werden uns dabei nicht einschüchtern lassen“, fügte Hance hinzu.

Nur eine von 1.000 Meeresschildkrötenjungen wird bis ins Erwachsenenalter überleben. Sea Shepherd ergreift Massnahmen, um das dringende Problem zu lösen, diese stark gefährdeten Meerestiere zu schützen, bevor es zu spät ist.


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