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21. Februar 2019: Trotz der Bemühungen kommerzieller Fischereischiffe jegliche Beweise für die Tötungen von Delfinen in ihren Netzen an der Atlantikküste von Frankreich zu verbergen, hat Sea Shepherd in der Nacht vom 17. Februar 2019 Bilder von toten Delfinen festgehalten. Die Aufnahmen zeigen, wie die Delfine an Bord von zwei Schleppnetzschiffen, die im Golf von Biskaya gemeinsam Seebarsch fingen, gezogen wurden. Diese Bilder folgen einem Video, dass Sea Shepherd im Februar 2018 veröffentlicht hat, welches tote und sterbende Delfine gefangen in Schleppnetzen zeigt.

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Diese zwei Delfine kommen zu den 600 – oft verstümmelten – dazu, welche in den vergangenen Wochen an französischen Stränden gefunden wurden. Diese Zahl mag zwar hoch scheinen, aber liegt noch immer weit unter dem gesamten Ausmass der anhaltenden Todesfälle. Das wissenschaftliche Observatorium PELAGIS in La Rochelle schätzt, dass etwa 80% der getöteten Delfine auf den Meeresboden sinken und es nie bis an die Küste schaffen.

Im Schleppnetz gefangene Delfine in der Nacht des 19. Februar 2019. Foto: Tara Lambourne/Sea Shepherd
„Während unserer Patrouillen begegnen wir in diesem empfindlichen Gebiet täglich vielen Delfinen“, sagte Lamya Essemlali, Präsidentin von Sea Shepherd Frankreich und Kampagnenleiterin. „Delfine schwimmen durch die Laichgebiete der Seebarsche, wo sich viele Schleppnetz- und Ringwadenschiffe aufhalten – was für sich schon schlimm genug ist – und Fangtechniken benutzen, die dafür bekannt sind, tödlich für Meeressäugetiere zu sein. Daher geschehen diese Fänge nicht aus Versehen. Die sind vorhersehbar, fast schon systematisch und werden auch so hingenommen. Es ist zwingend notwendig, dass die Verbraucher anfangen, Rechenschaft über die Herkunft des Fisches auf ihren Tellern einzufordern“, so Essemlali.

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OPERATION BYCATCH ist eine Sea-Shepherd-Kampagne an der französischen Atlantikküste, um die tödlichen Fischereitechniken, die für den Tod von tausenden Delfinen jährlich verantwortlich sind, aufzudecken.




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