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Kommentar von Captain Peter Hammarstedt

Die japanische Regierung hat bekannt gegeben, dass das Walfangprogramm zu Forschungszwecken in der Antarktis endlich abgeschlossen ist, was ein grossartiger Sieg für die Umweltbewegung ist, der allerdings in den Medien von der Nachricht überschattet wurde, dass Japan nun zum kommerziellen Walfang in japanischen Gewässern „zurückkehren“ wird.

Japan betreibt bereits seit 1988 kommerziellen Walfang unter dem Deckmantel des „Walfangs zu Forschungszwecken“. Somit ist die Nachricht, dass Japan nun den kommerziellen Walfang im Nordpazifik „wieder aufnehmen wird“, obwohl der sogenannte wissenschaftliche Walfang jedes Jahr aufs Neue stattfindet, nur insofern eine Meldung wert, als dass man das Kind nun endlich beim Namen nennt.

Viel zu oft verbieten wir uns in der Umweltbewegung den Moment eines Erfolges zu feiern und ziehen es vor, uns auf die Kämpfe zu konzentrieren, die es immer noch zu gewinnen gilt.

Eine „Rückkehr“ zum kommerziellen Walfang in japanischen Gewässern ändert überhaupt nichts für die Wale, die unter dem verlogenen Deckmantel der Wissenschaft gejagt würden. Aber die Entscheidung, den Walfang im Südpolarmeer aufzugeben, ändert alles für die Wale, die sonst auch im nächsten Jahr in der Antarktis gejagt worden wären.

Captain Peter Hammarstedt. Foto: Yagazie Emezi
Also lasst uns die Zeit nehmen, um anzuerkennen, dass die Wale der Antarktis gerade das grösste aller Weihnachtsgeschenke bekommen haben: Ein Walschutzgebiet in der Antarktis, das endlich mehr ist als nur ein Name.





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