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Blauwal vor der Schlachtung11. Juli 2018: Sea-Shepherd-Freiwillige, die die Walfangstation Hvalur hf in Hvalfjordur Island überwachen, haben in der Nacht zum 7. Juli das Abschlachten eines stark gefährdeten Blauwals dokumentiert. Dies ist bereits der 22. stark gefährdete Wal, der seit dem 20. Juni 2018 von Kristján Loftssons kommerzieller Walfanggesellschaft getötet und für den Export nach Japan abgeschlachtet wurde.

Obwohl die ersten 21 getöteten Wale stark gefährdete Finnwale waren – deren Schlachtung die isländische Regierung Loftssons Unternehmen trotz eines internationalen Moratoriums für den Walfang und des gefährdeten Status‘ des Finnwals genehmigt hatte – haben sie keine rechtliche Befugnis, stark gefährdete Blauwale zu töten, auch nicht innerhalb Islands.

Die HVALUR 8 schleppt einen Finnwal (rechts) und einen Blauwal (links) zum Hafen.
Finnwal (rechts) und Blauwal (links) kurz vor dem Anlanden.
Keine andere Nation – nicht einmal Japan oder Norwegen – schlachtet Finnwale, und in den letzten 50 Jahren wurde kein einziger Blauwal getötet, bis dieser Wal von der HVALUR 8 harpuniert wurde.

Die Crew von Loftssons Walfangstation posierte für Fotos neben und sogar auf dem Wal, von dem sie sehr gut wussten, dass es sich um einen seltenen Blauwal handelt. Dann befahl Loftsson seiner Crew, den Wal wie einen anderen Finnwal zu schlachten – Fleisch, Haut, Fettvorräte (Blubber) und Knochen sind nun mit den zuvor gefangenen Finnwalen vermischt, was es schwierig oder unmöglich machen wird, ihn bei möglichen Inspektionen durch die Behörden zu finden.

Kristján Loftsson sieht sich den Blauwal an.

Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat alle kommerziellen Walfangaktivitäten verboten. Blauwale und Finnwale sind durch das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) geschützt.

Fotos und Videos, die das Team von Sea Shepherd UK auf dem Grundstück in der Nähe der Walfangstation aufgenommen hat, ermöglichen es, die Arten aufgrund der Indikatoren wie Hautfarbe/Muster, Bartenfarbe, Rückenflossenform und Schwanzflosse zu identifizieren. Laut mehreren wissenschaftlichen Experten, die sich auf die Identifizierung von Walen spezialisiert haben und von Sea Shepherd kontaktiert wurden, ist der Wal zweifellos ein Blauwal.

Blauwal – Rückenflossennachweis
„Obwohl ich nicht ganz ausschliessen kann, dass es sich um einen Hybriden handelt, sehe ich keine Merkmale, die darauf hindeuten. Auf den Fotos hat er alle Merkmale eines Blauwals; vor allem, da es anhand des Farbmusters kaum eine Möglichkeit gibt, dass ein erfahrener Beobachter auf See diesen Wal als irgendetwas anderes hätte identifizieren können.” - Dr. Phillip Clapham, Fischereiwissenschaftliches Zentrum der NOAA (Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde) in Alaska.

Blauwal vor der Schlachtung
Sea-Shepherd-Gründer Captain Paul Watson appelliert an die isländischen Behörden, diese Verbrechen gegen den Naturschutz durch Kristján Loftsson zu beenden. „Dieser Mann muss davon abgehalten werden, gnadenlos gegen internationales Naturschutzrecht zu verstossen und die isländische Nation in Verruf zu bringen. Es gibt keine legale Rechtfertigung für dieses Verbrechen."

Captain Paul Watson hat über ein halbes Jahrhundert damit verbracht, Wale zu verteidigen. Nachdem er die Fotos und Videos seines Teams in Island gesehen hatte, sagte er: „Ich habe viele Blauwale an der Oberfläche gesehen, mit ihnen unter der Oberfläche in Westaustralien, vor der Küste von Kalifornien, im Südpolarmeer und in den Gewässern vor Neufundland getaucht. Ich erkenne einen Blauwal, wenn ich ihn sehe, und dieser von Kristján Loftsson geschlachtete Wal ist ein Blauwal."

 Japanischer Inspektor und die Crew machen Bilder vom Blauwal
Der Geschäftsführer von Sea Shepherd UK, Robert Read, erklärte: „Das Verbrechen gegen diesen legendären Wal muss von unabhängigen Inspektoren vollständig untersucht werden, wobei DNA-Proben des gesamten Walfleisches und Teilen, die in Loftssons Walfangstation und Lagerhäusern gelagert sind, entnommen werden müssen, da der Wal geschlachtet und beiseite geschafft wurde, um die Beweise zu verbergen, da Loftsson keine Befugnis hat (auch nicht innerhalb Islands), einen Blauwal zu töten. Ausserdem sollten weitere DNA-Proben von der Ausrüstung der Walfangstation, Oberflächen und Behältern genommen werden, um nach Blauwal-DNA zu suchen, falls die geschlachteten Teile entfernt wurden, um diese jüngste Gräueltat zu verbergen."

Nichts wird verschwendet ausser der Wal selbst – Nummer 22, ein illegal abgeschlachteter Blauwal
Sea Shepherd hat seit Beginn der Schlachtung von Finnwalen am 20. Juni eine Crew vor Ort in Island. Ihr Ziel ist es, dass jeder Wal während der gesamten Finnwal-Saison dokumentiert wird.

Fotos werden am Kopf des Blauwals gemacht.




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